Wofür wir uns einsetzen

 

 

Unser Ziel

 

 

Ärmste Menschen sollen

 

gesund

 

gebildet

 

gleichberechtigt aufwachsen

 

und im eigenen Land

 

auf eigene Füße kommen

 

                        

 

 

Unsere Zielgruppen

 

 

Mädchen aus Lepra-Familien

 

Mädchen HIV/pos.

 

Mädchen aus kastenlosen Familien

 

Kinder aus Adivasi-Familien

 

Slum - Kinder

 

 Slum - Frauen

 

 

 

 

 

"Armut

 

ist kein unabänderliches Schicksal.

 

Es reicht aber nicht,

 

die Symptome des Elends zu bekämpfen.

 

Es müssen die Ursachen bekämpft werden".

                                                                                                                      

                                                                                                                                                                              Sr. Leela, Mitglied der Ordensleitung der ´Helpers of Mary`

 

 

 

 

 

 

Unser Programm

 

Wir fördern Bildungsprojekte

 

 

Informelle Bildung

Berufliche Bildungen

Fortbildungen

 

 

Wir fördern Gesundheitsprojekte

 

 

Sauberes Trinkwasser

Gesunde Ernährung

 Gesundes Wohnen

  Schutzmaßnahmen für Mädchen

 

 

Wir fördern Umweltprojekte

 

 

Regenwasserspeicherung

Regenerative Energien

Aufforstungsprogramme

 

 

 

Wird in Indien Entwicklungshilfe überhaupt noch gebraucht?

 

Indien ist bekannt als Wirtschaftswunderland mit steilen Wachstumsraten, weltweit führend in den Bereichen Informatik, Biochemie und im Pharma-Medizinbereich. Das Land besitzt eigene Weltraum-Technologien, Nuklearwaffen und einige der besten Hochschulen weltweit. Frauen nehmen Topp-Positionen ein in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

"Shining India" - "Rising India"

Parolen wie diese - prangen auf großflächigen Werbetafeln über Autobahnen, an Litfasssäulen und an öffentlichen Gebäuden.

 

Während es der oberen und mittleren Bevölkerungsschicht gut und sehr gut geht, lebt die Mehrheit der 1,35 Milliarden Menschen Indiens jedoch in Armut, teilweise in bitterster Armut. Der wirtschaftliche Aufschwung ist bei einem Großteil der Bevölkerung noch nicht angekommen. Jenseits der großen Autobahnen hat sich trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs wenig verändert. Jahrtausende alte Denkweisen und Bräuche sind noch fest verwurzelt.

 

Indien rangiert weltweit auf Platz 131 des Human Development Index 2016 von 188 aufgeführten Staaten.

 

400 Millionen Menschen müssen mit etwa 2 US-Dollars pro Tag auskommen, 350 Millionen mit nur einem Dollar und weniger pro Tag.

Unter ihnen sind viele Millionen Kinder ohne frisches Trinkwasser, ohne ausreichende Ernährung, ohne Hygiene, ohne ärztliche Versorgung, ohne Bildung, ohne Zukunftschancen. Über 40 Prozent der unter 5-jährigen Kinder sind unterernährt.

 

Mädchen sind gleich mehrfach benachteiligt.

 

Mädchen und Frauen werden trotz Gleichstellung in der Verfassung von 1947, landauf-landab noch immer als Menschen zweiter Klasse behandelt und als minderwertig angesehen. Töchter werden weitgehend als Last empfunden und sind unerwünscht, Söhne werden in Bezug auf Ernährung, ärztliche Betreuung und Bildung vorgezogen. Kinderehen sind trotz gesetzlichen Verbots noch üblich und auch heute noch kommen Frauen häufig zu Tode bei Mitgiftstreitigkeiten.

Immer mehr Menschen ziehen vom Land in die großen Städte, weil das Land sie nicht ernähren kann. Dort hausen sie teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen. 

 

Auf Grund der Größe des Landes, der mangelhaften Infrastruktur und der Vielzahl an Ethnien und Sprachen, wird es noch geraume Zeit dauern, bis die Gesetzestexte auch in den entlegensten Dörfern wahrgenommen und umgesetzt werden und der wirtschaftliche Aufschwung auch bei den Armen ankommt.

 

 

In einem Vorort von Mumbai

Ein Leben im Müll -  vom Müll

Quelle:Verein / Carlotta Huber

 

 

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