05.- 09.
Mai
 

 

"Helpers of Mary" besuchen Gundelfingen i.Br.

 

GUNDELFINGEN Fünf Tage waren Schwester Stella, Generaloberin der indischen Ordensgemeinschaft „Society of the Helpers of Mary“ und Schwester Regina, Gäste des Vereins „Indienhilfe Wasser ist Leben“ hier in Gundelfingen. Seit 2008 wird die Indienhilfe als Verein geführt, die Kontakte zwischen den ´Helpers of Mary`aus Mumbai nach Gundelfingen gibt es aber schon seit 22 Jahren. Die Gemeinde Gundelfingen besorgte ab 1995 bis zur Vereinsgründung 2008 die Verwaltung der Spendenmittel. Seit 2003 verbindet die Johann-Peter-Hebel Grundschule Gundelfingen und das Mädchenheim´Naya Jivan` eine offiziell beurkundete "Partnerschaft".

 

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Fotoausstellung mit Carlotta Huber in der Raiffeisenbank Gundelfingen Sr. Stella und Sr. Regina mit Bürgermeister Raphael Walz beim Empfang im Rathaus Gundelfingen
Grundschulkinder der Johann-Peter-Hebel Schule Gundelfingen übergeben den Erlös aus dem Kuchenverkauf für die beiden Patenkinder ihrer Schule

Empfang am Erasmus Gymnasium Denzlingen. Die Schule sorgt für 3 Patenschaften, für Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe im Mädchenheim ´Naya Jivan`.

 

Bürgermeister Walz begrüßte bei einem Empfang im Rathaus die indischen Schwestern, die Verantwortlichen des Vereins, Herrn Pfarrer Prestel, Verantwortliche der Pfarrgemeinde und der Frauengemeinschaft Bruder Klaus, Mitglieder des Gemeinderates, Vertreter der IGV, Schulleitungen, Vertreter der ECHO-Stiftung und der Raiffeisenbank, Schülervertreter des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen, Gäste aus Gundelfingen, Freiburg, der Region, aus Nürnberg, Köln, Darmstadt, Lörrach und Stuttgart.

Schwester Stella berichtete an Hand einer Präsentation über die Arbeit ihrer Ordensgemeinschaft, Ulrike Bach übersetzte. Die Ordensgemeinschaft ist eine von Rom anerkannte Glaubensgemeinschaft und unterhält in Indien 70 Zentren, seit 15 Jahren überdies 10 Hilfszentren in Äthiopien, Kenia und Tansania. Die Gemeinschaft zählt derzeit 350 Mitglieder,  etwa 70 junge Frauen bereiten sich auf den Eintritt in den Orden vor. In Äthiopien ist der Ordensnachwuchs besonders stark. Die ´Marys´ arbeiten für Gesundheit und Bildung in Mädchenheimen, mit Aids- Leprakranken und Ureinwohnern, mit alten Menschen und in Slums. Allein im vergangenen Jahr wurden über 350.000 Menschen mit Hilfe versorgt.

Aus dem Erlös von Schulfesten an der Gundelfinger Grundschule und in Zusammenarbeit mit lokalen und überregionalen Medien wurden ab 1995 Trinkwasserprojekte, Regenwasserspeicher, eine Biogasanlage und der Aufbau einer Farm im Mädchenheim ´Naya Jivan` initiiert.  Aktuell fördert die Gundelfinger Indienhilfe die Grundversorgung und Schulbildung in 5 Mädchenheimen, Schutzmaßnahmen für Mädchen, Förderunterricht für Slum- und Ureinwohnerkinder, Ausbildungen von Slumfrauen zur Näherin, Köchin und Taxifahrerin, Trinkwasserbrunnen, Solartechnik und Wiederaufforstungsmaßnahmen, Aus- und Fortbildungen junger Ordensmitglieder und Berufsausbildungen junger Frauen nach Schulabschluss.

Die Gundelfinger Grundschule sorgt für zwei Patenmädchen im Kinderheim ´Naya Jivan`. Die Kinder der Grundschule empfingen die beiden Schwestern mit frohen Liedern und Tänzen, stellten viele Fragen und überreichten einen Scheck in Höhe von 460 € für den Unterhalt ihrer beiden Mädchen. Das Geld hatten die Kinder gesammelt beim Kuchenverkauf auf dem Gundelfinger Wochenmarkt in der vergangenen Woche. Derzeit sorgen die Grundschule Gundelfingen, die Gundelfinger Theaterkinder, das Erasmus Gymnasium Denzlingen und die Anne-Frank-Realschule Stuttgart für die Grundversorgung und Schulbildungen von sechs ´Patenmädchen` im Kinderdorf ´Naya Jivan`.

 Nach dem Empfang im Rathaus wurde im Strategiehaus der Raiffeisenbank Gundelfingen eine Fotoausstellung eröffnet. Bankdirektor Valentin Hettich begrüßte die indischen Schwestern, die vielen Gäste aus Nah und Fern und die junge Freiburger Fotografin Carlotta Huber, die 2016 mit dem Deutschen Jugendfotopreis ausgezeichnet worden war. Carlotta Huber hatte in den vergangenen Weihnachtsferien gemeinsam mit ihrem Vater, Oliver Huber, mehrere Hilfsprojekte der Marys in Indien besucht.

Roselore Herrmann, Gundelfinger Nachrichten  

 

 

„Indien braucht starke Frauen“

Quelle: Carlotta Huber

                                         

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