Wofür wir uns einsetzen

 

 

 

Unser Ziel

 

 

       Bessere Lebensbedingungen schaffen

 

                          für Menschen

 

                 aus ärmsten Verhältnissen

 

             

 

                        

 

 

 

Unsere Zielgruppen

 

 

Waisenmädchen

 

Mädchen aus Lepra-Familien

 

Mädchen mit HIV

 

               Kastenlose Kinder und Frauen

 

 

 

 

 

 

 

"Armut

 

 

ist kein unabänderliches Schicksal.

 

Es reicht aber nicht,

 

die Symptome des Elends zu bekämpfen.

 

 

 

Es müssen die Ursachen bekämpft werden".

                                                                                                                      

                                                                                                                                                                              Sr. Leela, Mitglied der Ordensleitung der´Helpers of Mary`

 

 

 

 

 

Indien ist bekannt als Wirtschaftswunderland mit steilen Wachstumsraten, weltweit führend in den Bereichen Informatik, Biochemie und im Pharma-Medizinbereich. Das Land besitzt eigene Weltraum-Technologien, Nuklearwaffen und einige der besten Hochschulen weltweit. Frauen nehmen Topp-Positionen ein in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

 

"Shining India" - "Rising India"

Parolen wie diese - prangen auf großflächigen Werbetafeln über Autobahnen, an Litfasssäulen und an öffentlichen Gebäuden.

 

Wird Entwicklungshilfe überhaupt noch

gebraucht?

 

Während es der oberen und mittleren Bevölkerungsschicht gut und sehr gut geht, lebt die Mehrheit der 1,35 Milliarden Menschen Indiens jedoch in Armut, teilweise in bitterster Armut.

 

Der wirtschaftliche Aufschwung ist bei einem Großteil der Bevölkerung noch nicht angekommen. Jenseits der großen Autobahnen hat sich wenig verändert.

 

Jahrtausende alte Denkweisen und Bräuche sind noch fest verwurzelt: Mädchen und Frauen werden noch immer angesehen als Menschen zweiter Klasse, Kastenlose werden ausgegrenzt und ethnische Minderheiten diskriminiert.

 

Indien rangiert weltweit auf Platz 131 des Human Development Index 2016 von 188 aufgeführten Staaten.

 

400 Millionen Menschen müssen mit etwa 2 US-Dollars pro Tag auskommen, 350 Millionen mit nur einem Dollar und weniger pro Tag.

In ländlichen Regionen, wo 70 Prozent der Bevölkerung leben, fehlt es an festen Arbeitsplätzen, Gesundheits- und Bildungszentren, gut ausgebauten Straßen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Noch immer sind fast Zweidrittel aller Haushalte ohne Trinkwasseranschluss, ohne Sanitäranlagen, ohne Stromversorgung, ohne Abwasserversorgung.

 

Über 40 Prozent der unter 5-jährigen Kinder sind unterernährt.

 Mädchen sind gleich mehrfach benachteiligt.

 

Mädchen und Frauen werden trotz Gleichstellung in der Verfassung von 1947, landauf-landab als Menschen zweiter Klasse behandelt, als minderwertig angesehen und unterdrückt. Töchter werden weitgehend als Last empfunden und sind unerwünscht, Söhne werden in Bezug auf Ernährung, ärztliche Betreuung und Bildung vorgezogen. Kinderehen sind trotz gesetzlichen Verbots noch üblich und auch heute noch kommen Frauen häufig zu Tode bei Mitgiftstreitigkeiten.

 

Infolge des Klimawandels kommt es immer häufiger zu Dürren, Überschwemmungen und Migration in die großen Städte. Dort hausen die Menschen teilweise unter menschenunwürdigen Bedingungen. 

 

Auf Grund der Größe des Landes, der Vielzahl an Ethnien und Sprachen, der mangelhaften Infrastruktur und der Jahrtausende alten Denkweisen und Bräuche, wird es noch geraume Zeit dauern, bis die Gesetzestexte auch in den entlegensten Dörfern wahrgenommen und umgesetzt werden und der wirtschaftliche Aufschwung auch bei den Armen ankommt.

 

 

 

In einem Vorort von Mumbai

Ein Leben im Müll -  vom Müll

Quelle:Verein / Carlotta Huber

 

 

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