04.
Aug.
 

 

 Corona-Notfallhilfe in Indien – von Gundelfingen aus

 

aktuell114

GUNDELFINGEN Dank zahlreicher Hilfe aus Nah und Fern konnte die ´Indienhilfe Wasser ist Leben` an die Partnerorganisation 10.000 Euro überweisen.

Damit können 1.250 Pakete gepackt werden mit Reis, Mehl, Öl, Linsen, Keksen, Tee, Zucker, Gewürze und Seife. 

 

Herzlichen Dank!

 

Die Indienhilfe ist für weitere Hilfe sehr dankbar!

 

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

 

26.
Juli
 

 

 Jahresrückblick 2019

 

Bericht Herbert Geisler

 

aktuell114

GUNDELFINGEN Der Verein war in Sachen Öffentlichkeitsarbeit unterwegs bei der Landesgartenschau/Lahr, mit einem Infostand auf dem Gundelfinger Weihnachtsmarkt und mit einer Bilddokumentation auf der Mundologia im Konzerthaus Freiburg.


Spenden und Zuschüsse unterschiedlichster Herkunft kamen unter anderem durch Informationen auf der Internetseite des Vereins, Mund-zu-Mund-Propaganda, Beiträge in den örtlichen und regionalen Pressemedien, aber auch aus Erbschaften oder Spenden bei privaten Feiern. Hoch zu schätzen war das Engagement vieler Schüler und Lehrkräfte, darunter jener des Erasmus-Gymnasiums Denzlingen, der Johann-Peter-Hebel-Grundschule Gundelfingen, der Esther-Weber Schule Emmendingen und der Anne-Frank-Schule Stuttgart.


Gesundheitsfürsorge - Bildung für elternlose Mädchen

Gesundheitsfürsorge und Bildung zu unterstützen lag der Indienhilfe besonders am Herzen.

 

 

26.
Juli
 

 

 Corona-Notfallhilfe

aktuell118

 

GUNDELFINGEN  Die indische Regierung hatte am 24. März über das gesamte Land - mit 1,4 Milliarden Menschen - eine strikte Ausgangssperre verhängt.

 

Hundertausende Menschen, die im informellen Bereich großer Städte als Müllsammler, Hausangestellte, Kleingewerbetreibende, Wanderarbeiter, Tagelöhner usw. tätig waren, verloren schlagartig Einkommen und oft auch Unterkunft. Mieten konnten nicht mehr bezahlt werden, Rücklagen waren meist nicht vorhanden. Ähnlich hart traf es auch Tagelöhner und Wanderarbeiter in ländlichen Regionen. Von der Regierung kam wenig Hilfe. Zuwendungen scheiterten häufig auch an bürokratischen Hürden, da Papiere wie Geburtsurkunde, Lebensmittelkarte, Branchennachweis usw. nicht vorgelegt werden konnten. 

 

Hundertausende Familien, Alte und Junge, darunter viele Kinder, machten sich auf in Richtung Heimatdorf. Oft zu Fuß, viele Hundert Kilometer. Verkehrsmittel standen den meisten nicht zur Verfügung.

Viele Menschen schafften den Weg nicht. Jene, die den Weg schafften, brachten Not und Verzweiflung in ihr Dorf zurück. Einst waren sie von dort weggezogen wegen Hunger, Arbeitslosigkeit und mangelnder Perspektiven.

 

Mitte April erfuhr die ´Gundelfinger  Indienhilfe`, wie von Seiten der Partnerorganisation mit der aktuellen Situation umgegangen wird.

"Wir haben alle Altenheime abgeriegelt, alle Kindertagesstätten und Förderschulen geschlossen, alle berufsbildenden Maßnahmen für Frauen eingestellt und die meisten Mädchenheime geschlossen. Unsere Kranken- und Entbindungsstationen blieben nur für Notfälle geöffnet. Unklar ist, wann die Bildungseinrichtungen wieder öffnen...", Sr. Priya, Ordensleitung. Nicht geschlossen wurde das Mädchenheim ´Naya Jivan` mit 130 Mädchen. „Diese Mädchen haben niemanden, der ihnen Schutz geben könnte“, Sr. Barbara, Leiterin.

 

Noch immer herrscht eine strenge Ausgangssperre in den Großstädten und deren Umland.

In der drangvollen Enge und unter den schlechten hygienischen Bedingungen breitet sich das Virus immer weiter aus, zunehmend nun auch in ländlichen Regionen.

 

Derzeit steht Indien auf der Infektionsliste an dritter Stelle. Lockerungen, die in etlichen Bundesstaaten vorgenommen worden waren, wurden wieder zurückgenommen.

"Große Berührungsängste bestehen gegenüber´Covid 19 geheilten Menschen`. Sie werden behandelt wie Leprakranke. Die Nachbarn flüchten vor ihnen", Sr. Ajita, im Slum Malwani/Mumbai.

 

Viele NGOs kümmern sich um Notleidende. So auch unsere Partnerinnen.

„Die Zahl der Menschen, die auf Lebensmittelversorgung und Medikamente angewiesen sind, nimmt ständig zu. Wir verteilen Lebensmittelpakete mit Speiseöl, Reis, Mehl, Linsen, Gewürze, Keksen, Zucker, Teeblättern, Schutzmasken und Seife an ärmste Familien, an Obdachlose, Witwen, alleinerziehende Mütter und Väter,  Behinderte und auch an die Familien jener Mädchen, die bis zur Ausgangssperre in unseren Heimen versorgt wurden...", Sr. Priya, Ordensleiterin, im Juni.

 

Die Indienhilfe ist für jede Unterstützung sehr dankbar!
IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

 

15.
Juli
 

 

 Mitgliederversammlung

aktuell114

 

 

Liebe Mitglieder, liebe Freundinnen und Freunde des Vereins ´Indienhilfe Wasser ist Leben`,


angesichts der gegenwärtig noch immer sehr angespannten Lage haben Vereinsvorstand und Verantwortliche der E.C.H.O.- Stiftung beschlossen, die Ende Juli 2020 geplante Mitgliederversammlung des Vereins ´Indienhilfe Wasser ist Leben`, ins Jahr 2021 zu verschieben.


Ebenso ins Jahr 2021 verschoben wird der geplante Besuch der Ordensleitung.


Gerda Geretschläger (1.Vors.)

26.
Juni
 

 

 "Ziegen geben uns Lebensmut und Hoffnung”

aktuell114

 

Aus einem Schreiben von Sr. Amrita, Leiterin der Zentralprovinz, im Juni 2020

 

“Liebe Freunde,
wir möchten Euch gerne über den Fortgang der Ziegenprojekte berichten.

Auf dem Hochland von Dekkan haben wir im September letzten Jahres in Dörfern rund um Shevgaon 47 Ziegen und in Dörfern rund um Tilak Nagar 42 Ziegen an ärmste Frauen abgegeben.

Jeder Frau, die eine Ziege erhielt, nahmen wir das Versprechen ab, die Ziege pfleglich zu halten und das erste weibliche Zicklein der ´Mukhta Jivan Stiftung` zurück zu geben, die es dann weiteren Frauen übergibt.

Inzwischen wurden 61 Zicklein geboren, 19 Ziegenböcklein und 42 weibliche Zicklein, 10 Zicklein erkrankten und starben.

 

02.
Juni
 

 

 Notfallpakete für Adivasi-Familien

aktuell114

 

Vor etwa fünf Jahren hat der indische Staat 50 Adivasi-Familien auf den ´Niemandsland`- Streifen oberhalb der Farm des Mädchendorfs ´Naya Jivan`angesiedelt. Jede Familie bekam vom Staat ein kleines Haus geschenkt - als Entschädigung für die Landabnahme und die Vertreibung aus ihrem Stammland Mitte der 1970er Jahre.

 

Damals wurden sie vertrieben, weil man ihr Land brauchte für den Bau von Staudämmen, Industrieanlagen und Autobahnen. Nur wenige Familien wurden damals entschädigt, die meisten hatten keine schriftlichen Dokumente und konnten ihren Landbesitz nicht nachweisen.

 

"Diese Familien haben sich bislang mit Tagelohnarbeiten über Wasser gehalten. Nebenbei halten viele auch Schweine. Seit Verhängung der Ausgangssperre haben sie keine Arbeit und kein Einkommen. Anfang Juni wurde die Ausgehsperre erneut verlängert und dauert nun schon zehn Wochen. Wie lange das so weiter geht, wissen wir nicht. In Mumbai nimmt die Zahl der Infizierten von Tag zu Tag zu, ein Ende der Pandemie ist nicht absehbar. Jetzt sind die Ernten reif, aber es fehlen Männer und Frauen, die sie einbringen und Händler, die sie vermarkten. Die Lebensmittelpreise haben seit der Krise stark angezogen. Diese Familien haben keine Rücklagen, sie sind auf Hilfe von außen angewiesen", Sr. Barbara, Leiterin des benachbarten Mädchendorfs ´Naya Jivan`, Ende Mai.

 

In Absprache mit den staatlichen Behörden versorgen die Schwestern die Familien mit Notfall-Paketen. Darin sind Grundnahrungsmittel wie Reis, Öl, Zucker, Weizen, Chilli, Zwiebeln und Dal samt Seife und Gesichtsmasken. (Der Wert eines Paketes liegt um die 9 EURO)

 

Die ´Indienhilfe Wasser ist Leben`bittet um Spenden, damit für ärmste Ureinwohner Familien Lebensmittel besorgt werden können.

 

IBAN DE16 6806 4222 0003 0303 00

 


 

 

 

14.
Mai
 

 

 Überlebensängste im Slum Malwani - Mumbai

aktuell114

 

In diesen schwieriegen Zeiten erst recht hält die ´Indienhilfe ´Wasser ist Leben` regen Kontakt zu den Partnerinnen in Indien.

 

Jüngst kamen sehr bedenkliche Nachrichten aus dem Slum Malwani.

Hier fördert´Wasser ist Leben`ärmste Kinder, Jugendliche und Frauen seit 2005.

 

"... Die Situation in Mumbai ist wegen Covid 19 nicht gut. Die Slumbewohner wurden in die Arbeitslosigkeit getrieben. Was die Menschen auch immer bevorraten konnten an Lebensmitteln, geht nun zur Neige.
Die Ausgangssperre in Indien wurde verlängert. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur zu bestimmten Zeiten verlassen, um nötige Einkäufe zu erledigen. Aber weil sie nicht arbeiten können, haben sie kein Geld.
Außerdem gibt es keine Verkehrsmittel, um zur Arbeit zu kommen. Sie kämpfen regelrecht um ihr Überleben. Der Hunger ist groß.

 

80% der Erwachsenen sind Tagelöhner. In Malwani gibt es auch Menschen, die an Covid 19 erkrankt sind Abstand voneinander zu halten ist schwierig in Slums wie Malwani. Gemüsehändler schieben ihre Handwägen, Frauen treffen zusammen an Wasserhähnen, wo sie Wasser kaufen können. Kinder spielen überall. Frauen waschen Kleider und Geschirr an der offenen Kanalisation und teilen sich die Wäscheleinen. In den Slums gibt es keine Lösung, Menschenansammlungen zu vermeiden.

 

Zweimal schon verteilten wir Lebensmittelvorräte wie Reis, Dal (Hülsenfrüchte), Zucker, Öl, Tee und Seife an arme Familien und an die Frauengruppen, die wir betreuen. Wir versuchen, ihnen größere Zuteilungen zukommen zu lassen, auch wenn das eine schwierige Aufgabe ist". 

 

Mit einem " herzlichen Dankeschön für die ständige Unterstützung bei der Hilfe für die Armen und Bedürftigen", schließt Sr. Ajita John ihren Bericht.

 

Die ´Indienhilfe Wasser ist Leben`bittet um Spenden, damit für ärmste Menschen im Slum Malwani Lebensmittel besorgt werden können.

 

IBAN DE16 6806 4222 0003 0303 00

 

 

 

14.
April
 

 

 "Stich auf Stich"

aktuell114

 

Intensivierte Nachbarschaftshilfe und Solidarität sind die positiven Kehrseiten der gegenwärtige Pandemie-Krise. Das gilt hierzulande wie auch für Einrichtungen unserer Partnerinnen.

Ältere Mädchen in unseren Mädchenheimen fertigen Gesichtsmasken an.

 

07.
April
 

 

Zu Corona-Zeiten: Frauen in Slums übernehmen wichtige Aufgaben

aktuell109

 

MUMBAI - ANDHERI Enge Gassen, verstopfte Abwasserrinnen, Hütten dicht an dicht, winzige Wohnflächen, keine Privatsphäre, nur wenige funktionierende Trinkwasserzapfsäulen und Sanitäranlagen für ein ganzes Quartier … Dazu Schulschließungen, Ausgehverbote, Verlust von Arbeitsplätzen, Lebensmittelknappheit, mangelhafte Gesundheitsversorgung... Alltag in den Slums von Mumbai

 

Wie soll da Hygiene funktionieren? Wie soziale Distanz?

 

Unsere Partnerinnen haben Hunderte Gesichtsmasken genäht und verteilen sie zusammen mit Lebensmittelvorräten an Frauen aus dem Slum. Die Regierung stellt kleine Mehl,- Reis,- und Ölrationen zur Verfügung.

 

Die Frauen werden über Hygiene- und Schutzvorschriften informiert. Sie haben den Auftrag, ihre Kenntnisse mit Familie und Nachbarn zu teilen.

 

In vielen Hilfszentren werden derzeit Gesichtsmasken genäht, Infos betr. Hygiene- und Schutzmaßnahmen weitergegeben und im Auftrag der Regierung Lebensmittel an Bedürftige verteilt. Auch größere Mädchen in den Heimen nähen Masken.

 

 

04.
April
 

 

Das Leben geht weiter!

aktuell109

 

Aus einem Schreiben der Ordensleitung

MUMBAI - ANDHERI  „Alle Heime und Institutionen unserer Organisation sind geschlossen. Unser kleines Krankenhaus in Andheri ist jedoch für ambulante Patienten und Geburtshilfe offen. Das ist möglich, da es vom übrigen Gelände abgeriegelt werden kann.

 

Chaos und Schmerz regieren zurzeit die Welt. Das Coronavirus nimmt so viele Menschenleben, Gott aber hört nicht auf, Leben zu geben. Die Schwestern und Ärzte in Andheri/ Shradda Vihar machen es möglich, dass neues Leben in diese Welt eintreten kann.


Medizinische Notfälle dürfen in Krankenhäusern mit Polizeibegleitung behandelt werden. Das trifft auch zu für unsere älteren Schwestern und die Bewohner, die in unseren Altenheimen leben. Einige brauchen regelmäßig Behandlungen, wie z.B. eine Dialyse. Ansonsten bleiben die Kinder, Schwestern und Heimbewohner in den Gebäuden. Zwischen den Bewohnern der verschiedenen Gebäude wird jeder Kontakt vermieden.
Die Mahlzeiten werden dezentral in den einzelnen Gebäuden zubereitet und eingenommen. Essensvorräte, wie Reis, Kartoffeln, Linsen, Bohnen und Zwiebeln wurden für 3 Wochen angelegt. Brot, Milch und Medikamente werden täglich geliefert und vor dem Tor abgegeben.
Unsere Mädchen HIV pos., die in Naya Jeevan leben, dürfen ebenfalls im Notfall mit polizeilicher Genehmigung nach Mumbai ins Krankenhaus transportiert werden. Im Kinderdorf ist frisches Gemüse aus eigenem Anbau erhältlich. Die Wasserprojekte der letzten Jahre, die durch “Wasser ist Leben“ finanziert wurden, machen das möglich…

 

Üblicherweise werden Mitte/Ende März die Abschlussarbeiten geschrieben, das Schuljahr endet Anfang April.
Danach gehen die Mädchen, so es möglich ist, für einige Tage zu Verwandten in die ´Ferien`.
 
Im laufenden Schuljahr 2019/20 haben die Abschlussarbeiten noch nicht stattgefunden.
Seit 4 Wochen sind alle Schulen des Landes geschlossen. Noch bereiten sich die Mädchen auf ihre Examen vor. Der Zeitpunkt, wann die Prüfungen stattfinden, wird frühstens am 14. April bekannt gegeben. Das neue Schuljahr startet üblicherweise Mitte Juni...".
 

 

17.
März
 

 

750 Meilen südöstlich von Mumbai

aktuell109

 

Besuch in Kinwat/ Bericht von Patricia Duncan-Hauff und Dr. Hans-Martin Hauff

 

GUNDELFINGEN "Am Freitag den 20.02.20 fuhren wir mit dem Nachtzug von Aurangabad nach Kinwat.

Sr. Shuba holte uns am Bahnhof ab und brachte uns mit einer Rikscha zum 30 Jahre alten Hilfszentrum. Auf dem Gelände befindet sich ein Kindergarten, der von den Sisters geleitet wird und in unmittelbarer Nachbarschaft eine Grundschule, die von Priestern vom Orden Francis de Sales unterhalten wird. Wir wurden von Sr. Shuba und Sr. Sonia und ihren Mitarbeiterinnen herzlich begrüßt.

Sr.Theresa befand sich zum Zeitpunkt unseres Besuches in ihrer Besinnungswoche (Retreat).

 

Wir erfuhren von Schwester Shuba, die seit 6 Jahren außerordentlich erfolgreich in Kinwat arbeitet, dass viele arme Menschen, vorwiegend Bauern mit unterschiedlichen Religionen, hier friedlich miteinander leben. Sie sind nicht gut ernährt und leiden oft unter Tuberkulose und Blutarmut. Theoretisch haben sie in größeren Städten freien Zugang zu kostenloser medizinischer Versorgung. In Wirklichkeit aber müssen medizinische Leistungen oft privat bezahlt werden und sind damit nicht erhältlich. Die Menschen auf dem Lande erhalten regelmäßig Besuch von ´Paramedics, ausgebildeten medizinischen Helferinnen, die für medizinische Behandlung, Pflege, Vorsorge und Ernährungsberatung zuständig sind und sehr gute Arbeit leisten.

 

16.
Feb.
 

 

„Was ist denn mit den Fahrrädern?“

aktuell109

 

GUNDELFINGEN „Strahlende Augen und freudiges Lachen sahen und hörten wird, als wir nach den Fahrrädern fragten“, so die Gundelfinger Gruppe, die am 16.Februar das Mädchendorf ´Naya Jivan` besuchte.

„Auf unsere Anfrage hin und nach kurzem Zunicken der Schwestern rannten die Mädchen los, holten die Räder und demonstrierten ihre Fahrkünste. Kreuz und quer ging es durchs Kinderdorf. Einige ganz Verwegene zeigten uns gar ein paar ´Kunststücke`. Anschließend gab es Fahrtraining für die Kleinen. Das sorgte für viel Spaß, denn bei dieser wackeligen Angelegenheit gab es viel zu lachen.

Wir sind überzeugt, dass beim nächsten Besuch nahezu alle Mädchen das Radfahren beherrschen werden!

Grüßen sollen wir alle Kinder der Johann-Peter-Hebel Schule!

Einige ganz schlaue Mädchen wussten, dass das Geld für die Fahrräder aus einem Fest an der Gundelfinger Grundschule stammte! Gemeint war das Schulfest 2019 mit Zirkus ´Hebelino`“.

 

So hat sich der beim Zirkus-Festival bewiesene Elan der Gundelfinger Grundschulkinder bis nach Indien fortgesetzt!

29.
Jan.
 

 

Stuttgarter Schüler besuchten ihr indisches Patenkind

aktuell109

 

Schüler der Möhringer Anne-Frank-Gemeinschaftsschule und zwei Lehrer, Lena Walter und Holger Viereck, waren im Januar bei ihrer Partnerschule, der Digambar Patkar Vidyalaya in Mum-bai/Indien,  zu Besuch. Insgesamt haben die Schüler in einem straffen Programm viel erlebt und wahrgenommen. Der unfassbare und stets laute Verkehr, das sehr scharfe Essen, die oft komplett fremden Familien und die warmen Temperaturen (es hatte oft 30 Grad) waren auch noch zu bewältigen.

 

Die Schüler haben  auch das Patenkind Shweta der SMV der Anne-Frank-Schule besucht. Das Mädchen lebt  in einem Kinderdorf in der Nähe Mumbais, zusammen mit über 100 Mädchen. Shweta (in rotem Pulli) hat eine schwerkranke und erblindete Mutter. Shwetas Schwester lebt auch im Mädchendorf.

Im Kinderdorf haben die Schüler Schulrucksäcke verschenkt und Bäumchen gegen Erosion, Luftverschmutzung und den Autobahnlärm gepflanzt.

Geleitet wird das Kinderdorf von einem katholischen Nonnenorden – den ´Helpers of Mary`.

 

Eine bewegende Aktion, die auch von Lesern von „Möhringen Aktuell“ finanziell unterstützt wurde.

 

26.
Jan.
 

 

Wir schauen nicht weg

 

Zum Welt - Lepra - Tag

aktuell108

 

Das Mädchenheim ´Naya Jivan´                                                                                                                         

100 Meilen nordöstlich von Mumbai wurde 1967 das Mädchenheim ´Naya Jivan` gegründet für Töchter lepröser Eltern. Der Name des Kinderdorfs klingt verheißungsvoll: ´Naya Jivan` – übersetzt ´Neues Leben`.
„Die Mädchen sollen ohne das Stigma dieser Krankheit, in frischer Landluft, mit ärztlicher Betreuung, Schul- und Berufsausbildungen aufwachsen können“, so die Gründerin des Mädchenheims.

 

Lepra im Mittelalter
Lepra war auch bei uns eine weit verbreitete und sehr gefürchtete Krankheit. Menschen, die an Lepra erkrankten, wurden erbarmungslos aus Städten und Dörfern verbannt und in Lepratürme eingesperrt. Beim Betteln mussten sie sich in Säcke einhüllen und sich durch Leprarasseln von weitem schon bemerkbar machen.