15.
Nov.
 

 

Rückblick auf das Jahr 2020

 

Liebe Patinnen und Paten,
liebe Freundinnen und Freunde der Indienhilfe ´Wasser ist Leben`,

 

mit viel Freude hatten wir das neue Jahr 2020 begrüßt, auch in der Hoffnung und mit dem Wunsch, dass unsere Indien-Arbeit im ´Neuen Jahr` erfolgreich weitergehen möge. Doch dann kam ´Corona` und die Epidemie legte viele Wünsche und Vorsätze zunächst einmal still.

Mitten hinein in die Krise fiel das 25-jährige Bestehen der ´Initiative Wasser ist Leben`. Gerne hätten wir das Jubiläum gemeinsam mit unseren Partnerinnen gefeiert. Mitte September war ein Besuch der Ordensleitung in Gundelfingen geplant. Doch ´Corona` ließ es nicht zu. Schließlich wurde in kleiner Runde auf das Wirken zurückgeblickt. Ein Brunnenprojekt für ein indisches Mädchenheim beim Schulfest 1995 an der Gundelfinger Grundschule hatte den Anfang gemacht.

 

 

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an die Gemeinde Gundelfingen, die die Initiative von 1995 bis Ende 2007 unter ihre Fittiche genommen und dem Verein auf eigene Beine verholfen hatte!

Großen Dank an Sie alle! Mit Ihrer Hilfe konnten zwischen 1995-2020 vielerlei Projekte realisiert werden. Die wesentlichsten Hilfsmaßnahmen wurden in einer Broschüre zusammengestellt. Sie ist themenbezogen aufbereitet und als PDF abrufbar unter https://www.indienhilfe-wasser-ist-leben.de/index.php/infos/25-jahre-in-wort-und-bildern
Auf Wunsch schicken wir Ihnen auch gerne ein gebundenes Jubiläumsexemplar zu.

 

Unsere Partnerinnen informierten uns das Jahr über regelmäßig über die Corona-Situation in unseren Hilfszentren. Die Epidemie stellt sie vor gewaltige Herausforderungen.

 

Bericht der Ordensleitung
Anfang April
„Nach dem Lockdown haben wir unsere Altenheime abgeriegelt, die meisten Mädchenheime, alle Kindergärten, Vor- und Förderschulen geschlossen und berufsbildende Maßnahmen für Frauen eingestellt. Kranken- und Entbindungsstationen blieben nur für Notfälle geöffnet, Krankentransporte in Kliniken bedurften der polizeilichen Genehmigung…. Der Lockdown hat Not und Verzweiflung in das Leben vieler Menschen gebracht. Rund um die Uhr klopfen Hungernde und Kranke an unsere Türen und flehen um Hilfe. In Zusammenarbeit mit privaten Firmen und der Regierung verteilen wir Notfallpakete mit Masken, Speiseöl, Reis, Mehl, Linsen, Gewürze, Keksen, Zucker, Teeblättern und Seife an ärmste Familien, Obdachlose, Witwen, alleinerziehende Mütter, Behinderte und auch an jene Familien, die unsere Mädchen aus den Heimen aufgenommen haben...“

 

Der nachfolgende Jahresrückblick möchte über die aktuelle Situation vor Ort und die Fördermaßnahmen 2020 berichten. Fördermittel wurden bereit gestellt für Lebensmittelpakete, Seife und Masken, Lebensunterhalt und Selbstanbau, Schul- und Berufsausbildungen, Sanierungsmaßnahmen, Wasser-Ziegenprojekte und Nähmaschinen.
Berufliche Bildungen für Slum-Frauen mussten leider ausgesetzt werden.

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Aktuelle Berichte finden Sie unter https://www.indienhilfe-wasser-ist-leben.de/index.php/infos

 

 

Liebe Patinnen und Paten, liebe Freundinnen und Freunde,
wir bedanken uns sehr herzlich für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit
und Ihre vielfältige Hilfe!

 

 

Aus dem Mädchenheim ´Naya Jivan` / aus Berichten von Sr. Barbara, Heimleiterin
Lockdown, Ende März 2020
„Unser Mädchendorf ´Naya Jivan` wurde nicht geschlossen, denn keines unserer Mädchen hat eine Familie, die es hätte aufnehmen können. Unmittelbar nach dem Lockdown entwickelten wir Strategien, um Mädchen und Betreuerinnen zu schützen und die Mädchen sinnvoll zu beschäftigen. Normalerweise verbringen die Mädchen sechs bis sieben Stunden in einer strukturierten Lernatmosphäre außer Haus, nun aber sind sie wochenlang ans Haus gebunden.

Wir haben Kleingruppen gebildet und üben Hygiene- und Abstandsregeln ein. Jede Gruppe hat feste Zeiten und Plätze in Wasch-, Toiletten-, Wohn,- Schlaf- und Lernräumen und auch feste Zeiten für Freizeit und Ruhephasen.

Da unsere Internetverbindung häufig nicht funktioniert, holen wir Wochenpläne und Hausaufgaben direkt bei den Schulen ab. Die Kinder tun sich sehr schwer ohne den direkten Kontakt mit den Lehrern. Wir haben fünf Hauslehrer*innen angestellt, die auch während der Sommerferien zwei bis vier Stunden pro Tag unterrichten werden.

Neben Hausarbeiten, dazu gehören die Reinhaltung der Wäsche, der Wohn-, Waschräume, Wege und Vorgärten, helfen die Mädchen mit auf den Feldern. In der Freizeit wird gemalt, gebastelt, gejoggt, Federball gespielt und Radfahren geübt. Die großen Mädchen nähen Masken und packen Lebensmittelpakete für bedürftige Adivasi-Familien (= Ureinwohner), die sich oberhalb unserer Farm angesiedelt haben.

Bei allen Aktivitäten achten wir streng auf Abstand- und Hygieneregeln. Vor ´Corona` hatten einige unserer Mädchen regelmäßig Kontakte zu verbliebenen Angehörigen. Jetzt aber fallen alle Besuche aus. Telefonkontakte funktionieren nicht regelmäßig, da viele Angehörige kein Handy besitzen. Manche Mädchen machen sich große Sorgen und es ist zuweilen sehr schwierig, die Ängste der Mädchen aufzufangen und sie zu beruhigen… Die Behandlung unserer Mädchen HIV/pos. wurde in Krankenhäuser der Umgebung verlegt, die Krankenhäuser in Mumbai sind überbelegt …“

 

 

Schuljahresende, Juli 2020
„Alle Mädchen 1.-9. Schuljahr wurden versetzt, sieben Mädchen haben Klasse 10 erfolgreich abgeschlossen, sechs Mädchen Klasse 11 und fünfzehn Mädchen Klasse 12… Gegenwärtig haben wir 126 Mädchen, davon 47 Mädchen HIV/pos. …“

 

Schuljahresbeginn, September 2020
„Das neue Schuljahr 2020/21 hat begonnen, aber noch immer sind die Schulen geschlossen. Die Mädchen aus Klasse 11 und 12 lernen ´online`, die Jüngeren werden von den Lehrerinnen, die ins Haus kommen, unterrichtet. Wir sind dabei, einen Computerraum einzurichten. Zehn Laptops wurden bereits gekauft, Kinderhäuser nahe Mumbai und auch der Ordensnachwuchs arbeiten bereits online…“ (Anm.: Die Esther-Weber-Schule/Emmendingen hatte durch vielerlei Aktionen die Anschaffung von sieben Laptops möglich gemacht.)

 

Berufsausbildungen 2020/21
Vier Mädchen haben Ende des Schuljahres 2019/20 die Krankenschwester-Ausbildung abgeschlossen, zehn Mädchen setzen ihre Ausbildung zur Krankenschwester fort, fünf Mädchen starten neu mit Krankenschwester-Ausbildungen, zwei Mädchen lassen sich zur IT- Fachkraft ausbilden, zehn Mädchen zur Schneiderin, zwei Mädchen studieren Betriebswirtschaft und sechs Mädchen machen Ausbildungen im Sozialwesen. (Anm.: Berufsausbildungen werden zum großen Teil über Erträge der E.C.H.O.- Stiftung finanziert.)

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Besuch im Mädchendorf ´Naya Jivan`
Noch kurz vor dem Lockdown hatte eine Gundelfinger Freundesgruppe, darunter die Zweite Vereinsvorsitzende, die Kassenführerin und der Geschäftsführer der E.C.H.O-Stiftung, mehrere Hilfszentren besucht, so auch das Mädchendorf ´Naya Jivan`.

„Es herrschte munteres Leben rund um die Häuser und in der Farm. Dank der Hilfe indischer Freunde gibt es nun auch eine Schutzmauer rund um das Farmgelände, sodass freilaufende Schweine nicht mehr in das Farmgelände eindringen und die Ernten vernichten können. Wohngebäude, Wege und Beleuchtungen waren in gutem Zustand, die Wasserversorgung hingegen muss dringend renoviert werden“, so die Gundelfinger Gruppe.


Die Heimleiterin: „Die unterirdischen Trinkwassertanks und die Wasserleitungen sind verrostet, die Pumpen setzen regelmäßig aus, Wasserhähne tropfen, die Spülkästen in den Toiletten sind kaputt, die Sicherheits- Abdeckungen auf den Brunnen müssen dringend ersetzt werden“.

Mit dem Aufbau der Trinkwasserversorgung im Mädchenheim ´Naya Jivan` hatte die ´Initiative Wasser ist Leben` einst ihren Einsatz begonnen. Das war genau vor 25 Jahren. Nun wird ´Wasser ist Leben` dem Kinderdorf nach besten Kräften erneut zur Seite stehen. „Sobald uns wieder Handwerker zur Verfügung stehen, werden die Sanierungsmaßnahmen ausgeführt“, so die Ordensleitung Ende August.

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Versorgungslinien zu Mädchenheimen /aus Berichten von Sr. Amrita, Leiterin der Zentralprovinz
Ende September
„… Die Mädchenheime in Shevgaon und Tilak Nagar (Anm.: Diese beiden Heime auf dem Hochland von Dekkan werden seit vielen Jahren bei Bildungsmaßnahmen gefördert) wurden nach dem Lockdown geschlossen und die Mädchen bei Verwandten untergebracht. Zu den Familien wurden Versorgungslinien aufgebaut. Ende September hat das neue Schuljahr begonnen, aber ein Ende der Schulschließungen und eine Rückkehr in die Heime ist nicht in Sicht. Präsenzunterricht soll ersetzt werden durch Online-Unterricht, aber ´Home-Schooling` ist nicht möglich. Täglich rufen Mädchen an und fragen nach, wann sie ins Heim zurückkehren dürfen. Leider können wir ihnen noch keinen Rückkehrtermin nennen… Die Rate der Alkoholsüchtigen ist hoch, Frauen und Kinder sind häufig Opfer von Gewalt… Während des Lockdowns wurden zwei unserer Mädchen verheiratet… Der diesjährige Monsun war so heftig, dass Böden weggeschwemmt und Ernten vernichtet wurden. Die Familien haben es sehr schwer, die Kinder satt zu bekommen…“

 

Nothilfe im Slum Malwani/ Mumbai/ aus Berichten von Sr. Ajita, Leiterin des Zentrums
Im April 2020
„… Die Behörden informieren mittels Lautsprecher über Maskenpflicht, Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen. Abstands- und Hygieneregeln sind aber kaum einhaltbar… Ärzte gehen im Auftrag der Regierung von Hütte zu Hütte und prüfen die Körpertemperatur. Öffentliche Gebäude wurden zu Verpflegungsstationen umfunktioniert. Immer mehr Familien verlassen den Slum in Richtung Heimatdorf. Sie haben schlagartig Job und Einkommen verloren und können subventionierte Lebensmittel bislang nur am gemeldeten Wohnort beziehen… Zusammen mit staatlichen Behörden und anderen NGOs sorgen wir für die Versorgung Ärmster und Kranker mit Masken, Lebensmitteln, Seife und Medikamenten… “

 

Im September 2020
„… Noch sind alle religiösen Stätten, Schulen, Colleges, Geschäfte und Behörden geschlossen, aber auf Baustellen wird wieder gearbeitet. Arbeiter, die nach dem Lockdown in ihren Heimatort zurückgekehrt waren, kommen mehr und mehr zurück. Sie arbeiten als Tagelöhner im Bauhandwerk, verkaufen Gemüse und unterhalten kleine Werkstätten. Haushaltshilfen werden gegenwärtig noch nicht wiedereingestellt… Trinkwasser gibt es genügend und an jeder Ecke auch eine Teststation ... Die Regierung arbeitet an der Umsetzung des Planes ´Eine Nation, eine Lebensmittelkarte`. Dieses Programm soll den Ärmsten bald überall im Land Zugang zu Lebensmittelhilfen verschaffen…“

Im Oktober 2020
„Seit Monatsbeginn ist der gesamte öffentliche Personennahverkehr wieder freigegeben. Aber Schulen, so auch unsere Förderschule, sind noch immer geschlossen. Privatschulen erteilen Online-Unterricht und die Kinder lernen über Smartphones. Für Schüler staatlicher Schulen gibt es keinen Online-Unterricht. Unsere Lehrer*innen stehen den Kindern, die bis zum Lockdown zur Hausaufgabenbetreuung in unsere Förderschule gekommen waren, so gut wie möglich bei…


Einige unserer Frauen haben Imbissstände wiedereröffnet, auch die Heimarbeiterinnen, Schneiderinnen und Gemüsehändlerinnen nehmen die Arbeit allmählich wieder auf. Unsere Taxifahrerinnen arbeiten noch nicht. Sie fürchten sich nicht nur vor einer Ansteckung, ihre Dienste werden derzeit nicht gebraucht. Behördenmitarbeiter*innen, die vor der Epidemie chauffiert wurden, arbeiten jetzt von zuhause aus… Jede Familie kämpft jeden Tag aufs Neue… Rund um ´Diwali` (Anm.: ´Lichterfest´) wird erneut mit einem Infektions-Anstieg gerechnet...“

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Weitere Hilfsmaßnahmen
Hilfe bei Wasserprojekten
Unweit von Varanasi bekamen Musahar-Siedlungen Fördermittel für zwei Brunnen. „Beide Brunnen wurden noch vor Monsunbeginn gegraben. Die Familien sind so sehr dankbar. Am Dorfbrunnen dürfen sie kein Wasser schöpfen. Sie stehen ganz unten auf der Kastenleiter“, Sr. Daisy, Leiterin der Nordprovinz, im September 2020.

 

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Im Gesundheitszentrum ´Mukhta Jivan`, gelegen im Vorgebirge der West Ghats, wurden Rohranschlüsse finanziert. „Die Regierung hat vor den Trockenmonaten beide Speicher mit Wasser aus umliegenden Stauseen geflutet. Der diesjährige Monsun war sehr kräftig, sodass wir nun viel Wasser für die Farm haben. Wir haben Schweine, Kühe, Bullen, Ziegen, Gänse und Hühner. Zusammen sind es 263 Tiere“, Sr. Meena, Leiterin, Anfang Oktober 2020.

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 Zu Beginn des Jahres 2019 hatte die Leiterin der Zentralprovinz, Sr. Amrita, einen Förderantrag gestellt für den Bau mehrerer Brunnen im Umland von Kinwat, im Südosten des Bundesstaates Maharashtra.


Begründung: „Die Bauern können sich auf die Monsunregen nicht verlassen. Entweder fallen die Regen nur sehr spärlich und das Saatgut verdorrt, oder aber es fallen die Regen so stark, dass Bodenkrume und Saatgut weggeschwemmt werden…“


´Wasser ist Leben` hatte dem Antrag stattgeben. Im Mai 2019 wurde gebohrt. Die Bohrungen mussten leider wiedereingestellt werden, da die Bohrmaschine für eine Tiefe unterhalb 130 m nicht ausgerüstet war. Im Mai 2020 sollten die Bohrungen mit einer Spezial-Maschine wiederholt werden. Dieses Mal scheiterten die Bohrungen an der ´Corona-Krise`. Es standen keine Arbeitskräfte zur Verfügung. „Nun müssen unsere Bauern bis etwa Mai 2021 auf die Bohrungen warten. Die Familien sind auf Lebensmittelverteilungen angewiesen…“, Sr. Amrita.

 

Fünf Frauen aus Kinwat wurde bei Brunnen-Renovierungen geholfen.
„Mit der besseren Bewässerung werden die Frauen eine zweite Ernte einbringen. Vereinbart ist, dass ein Viertel des Zweit-Ernte-Erlöses zur Sanierung eines weiteren Brunnens abgegeben wird“, Sr. Amrita, Ende Oktober.

 

Hilfe bei Ziegen- und Nähprojekten
Frauen auf dem Hochland von Dekkan bekamen 100 weibliche Ziegen und Frauen in Kinwat und Mandvi (im Südosten Maharashtras) 50 Ziegen. Eine Ziege kostet etwa 60 EURO.
„Jeder Frau, die eine Ziege erhielt, nahmen wir das Versprechen ab, die Ziege pfleglich zu halten und das erste weibliche Zicklein weiter zu geben. Die Frauen sind überglücklich und halten sich streng an die Abmachungen. Seitdem die Ausgangssperre etwas gelockert wurde, treffen sich die Frauen regelmäßig, um Glück und Leid miteinander zu teilen. Das Ziegenprojekt hat zu großem Zusammenhalt geführt. In Kinwat haben Frauen nun auch mit Nähkursen begonnen“, Sr. Amrita im September.


Aus dem Zentrum Korlai vermeldete die Oberin, dass mehrere Adivasi-Frauen Alphabetisierungs- und Nähkurse abgeschlossen haben.

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Hilfe bei Sanierungsmaßnahmen
Eine große Einzelspende hat im Mädchenheim Shevgaon für Sanierungsarbeiten des Wassersystems, im Hilfszentrum Kinwat für die Sanierung des Versammlungsraums und in einem Pflegeheim für zwei Solar-Wegleuchten gesorgt.

Hilfe bei beruflichen Bildungen für junge Ordensmitglieder
Im Oktober begannen junge Ordensmitglieder mit Ausbildungen zur Sozialarbeiterin, Krankenschwester, Hebamme, Lehrerin und Bürokauffrau.

 

Fördermaßnahmen 2021
Unsere Fördermittel 2021 sollen wieder eingesetzt werden für Unterhalt, Eigenanbau und Bildungsmaßnahmen im Mädchenheimheim ´Naya Jivan`, für Lehrergehälter, Schulartikel und Obstrationen im Slum Malwani, für Solarleuchten, Brunnen und Brunnensanierungen, die Anschaffung von Ziegen und Nähmaschinen, für Ausbildungen junger Ordensmitglieder, Lebensmittel und Hygieneartikel. Noch immer sind Schulen und Heime geschlossen und sehr viele Familien sind auf Lebensmittelhilfen angewiesen. ´Corona` hat die Not sehr verschärft, Indien hat weltweit die zweithöchste Infektionsrate. In der Statistik des Welt-Hungerindex 2020, in der die Ausprägung von Hunger und Unterernährung festgelegt ist, steht Indien an 94. Stelle von 107 Staaten.

Aus dringend gegebenem Anlass sollen auch medizinische Untersuchungen von Ordensmitgliedern ins Förderprogramm 2021 mit aufgenommen werden. Vorgesehen ist die Förderung folgender Leistungen: Allgemeine Untersuchungen, Bluttests, Krebsvorsorge, Röntgenthorax, Sonographie und altersabhängig weitere notwendige Untersuchungen. Die geschätzten Kosten betragen pro Schwester 10-12 tausend Rupien (125 - 150 €). Bislang besteht kein Versicherungsschutz.


Wir erachten das Gesundheits-Konzept für dringend notwendig und würden es sehr begrüßen, wenn Sie, liebe Freundinnen und Freunde, auch dieses Anliegen unterstützen könnten.

 

 

Mit herzlichen Weihnachtsgrüßen
und besten Wünschen für ein glückliches und gesundes Neues Jahr 2021
grüßen Sie

Gerda Geretschläger                                                      Inge Dännart

   1.Vorsitzende                                                                               2.Vorsitzende

 

 

 

PS.: Damit wir Ihnen eine Zuwendungsbescheinigung ausstellen können,
bitten wir bei Erstspenden um Namen und vollständige Adresse

 

 

1. Vorsitzende: Gerda Geretschläger
E-Mail-Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Internet: www.indienhilfe-wasser-ist-leben.de

Telefon: 0761-52406

Raiffeisenbank im Breisgau e. G.

IBAN: DE16 6806 4222 0003 0303 00

BIC: GENODE61GUN