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25.
Apr.
 

 

 

Neues aus dem Slum Malwani

Video 

Mit ´Taschenflechten` den eigenen Lebensunterhalt verdienen

Bei einer Reise zu unseren Partnerinnen, im Januar 2026, lernten meine Freundin Christine und ich im Slum Malwani vierzehn junge Transfrauen kennen. Die Frauen waren gekommen, um für uns zu tanzen, zu singen, um uns aus ihrer Biografie zu erzählen und über ihre Pläne zu berichten. Sprecherin Manisha stellte sich und ihre Gruppe in fließendem Englisch vor.

Die jungen Frauen hatten sich, so Manisha, an Straßenkreuzungen, bei Hochzeiten, beim Tanz in Bars und in Hotels kennengelernt. Ihre Anwesenheit bei Familienfesten verhieß Segen und Glück.

Aus ihren eigenen Familien waren sie jedoch, so Manisha, wegen ihrer Andersartigkeit bereits im jugendlichen Alter verbannt worden. Hier im Slum Malwani wohnen sie nun in kleinen Gruppen zusammen. „Wir alle haben es satt, unser Geld ausschließlich an Straßenkreuzungen und in Bars zu verdienen und vom Wohlwollen anderer Menschen abhängig zu sein!“, so Manisha.

Manisha hatte mit der Unterstützung unserer Partnerinnen in Poone einen ´Taschenflecht-Kurs` absolviert und präsentierte voller Stolz ihre Taschen mit vielfältigsten Mustern und Farben.

„Meine Freundinnen wollen dieses Handwerk nun auch erlernen“, sagte sie.

Die Schwestern hatten Manisha und ihren Freundinnen Unterstützung zugesagt. Dazu gehörte, dass die Marys den jungen Frauen zum Erlernen des Handwerks und später auch zum Anfertigen der Taschen ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen würden.

Inzwischen hat die gesamte Gruppe die Flechtkunst erlernt und bereits viele Taschen hergestellt. Gestern wurde uns eine Auswahl an Taschen mit vielfältigsten Mustern und Farben per Video präsentiert. Die Frauen dürfen die Taschen nach den Sonntagsgottesdiensten hinter der Kirche anbieten, auch gibt es wohl schon einen Kauf-Interessenten in Mumbai-City.
 
Mittlerweile haben sich auch andere ärmste Frauen, darunter Mütter kleiner Kinder und auch Omas, in Manishas Lehre begeben. Auch sie möchten das Taschenflechten erlernen und eigenes Einkommen verdienen.
 
Gerda Geretschläger, 24.April 2026.
 

 

 

 
19.
Apr.
 

 

 

Eine gute Schulbildung für die Mädchen

 
Video aus Naja Jeevan

 

 
12.
Apr.
 

 

aktuell GN

Mit unendlich vielen Eindrücken heimgereist

 
Im März besuchten wir -  im Anschluss an unsere Rundreise durch das wundervolle Südindien mit seinen unbeschreiblich schönen Schätzen, die den Touristen phantastisch präsentiert werden und man wahrnimmt, dass Indien das ´Land der Zukunft`ist, - das ´Headquarter`der ´Helpers of Mary`, in Mumbai-Andheri West.
 
Wir hatten keine Vorstellung, was uns dort erwarten würde. Wir hofften, wenigstens einen kleinen Einblick in die Arbeit der Schwestern zu bekommen. Am Ende sind wir mit unendlich vielen Eindrücken, die noch lange nachwirken werden, heimgereist.
 
Die unerwartete Begrüßung durch die Kinder: Plötzlich umstanden uns unzählige von ihnen.
Eines schwenkte zum Willkommen einen Teller mit Kerze und Blumen, zwei hübsche kleine Mädels hängten uns freudestrahlend einen Blumenkette um den Hals und allesamt sangen mit einer deutschen Freiwilligen aus Mannheim aus vollen Kehlen ein Willkommen. Wir wohnten in einem Zimmer neben der Kirche und so sangen uns die wunderschönen Stimmen, die auf den Palmsonntag probten, in den Schlaf. Am zweiten Tag wurden wir in ein Slumzentrum von Mumbai mitgenommen, in ein Haupteinsatzgebiet der Schwestern. Wir kannten Slums bis dahin nur aus dem Fernsehen. Es war schön, auch hier viel Freude in den Gesichtern zu sehen.

In einem kleinen Raum saßen dreißig Kleine, Buben und Mädchen, im Schneidersitz nebeneinander. Der Schulranzen vor ihnen, Papier und Bleistift ebenso. Nacheinander trugen sie Gedichte vor. Hier werden Kinder, die staatliche Schulen besuchen, gezielt einzeln gefördert und auf Schwächen eingegangen. Wir waren erstaunt über die Disziplin der Kinder und deren Leistungswillen, so, als wüssten sie, dass ihre Chance auf eine gute Zukunft gekommen war.
Die kurze Zeit hat uns gezeigt, dass es viel weniger im Leben braucht, um es lebenswert zu machen und wir würden gerne irgendwann wiederkehren, vielleicht als Rentner-Volunteer.

Karin Groll und Jorge Uscatescu

 

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