Für eine bessere Umwelt

 

 

 

 

 

"Wasser ist Leben" fördert Klimaschutzprojekte

 

 

und Schulungen für nachhaltiges Umweltbewusstsein.

 

 

      

       Planung 2018:

 

  • Eine Solarpumpe soll im Gesundheitszentrum´Mukhta Jivan`für die zuverlässige Versorgung mit Trinkwasser und die Bewässerung der Felder sorgen.
    Die Elektropumpe fällt häufig aus, Strom ist nur selten vorhanden.

 

 

 

  • Der Biogas-Tank im Kinderdorf ´Naya Jivan` muss erneuert werden.

 

 

 

 

Bitte, helfen Sie mit!

 
 

 

 

Indien spielt auf Grund des starken Wirtschaftswachstums und seiner rasch wachsenden Bevölkerungszahl bei der globalen Umsetzung der Millenniumsziele eine zentrale Rolle. Die schnelle Wirtschaftsentwicklung und der hohe Rohstoffverbrauch belasten die Umwelt zunehmend. Für die nachhaltige Entwicklung des Landes und die globale Entwicklung wird es von größter Bedeutung sein, dass Indiens Wachstum energiesparend und umweltverträglich gestaltet wird.

 

 

 

Regenwasserspeicherung

 

 

1992

Im Kinderdorf ´Naya Jivan`/Asangaon/ Maharashtra

herrscht große Wassernot. Die Brunnen sind eingetrocknet.

Der Grundwasserspiegel liegt in 80 m Tiefe.  Die Felder sind versteppt.

Es ist kein Wasser da, um die Felder zu bestellen.

Dornen und Disteln überwuchern das Gelände. Im Unterholz gibt es zahlreiche Schlangen und Skorpione.

 

1997

Eine Rinne wird ausgehoben für Regenwasser, das von den Bergen herabschießt und bislang

nutzlos versickert. Ein Mini-Staudamm wird errichtet, der das Regenwasser aufhält.

 

1999

Das gestaute Regenwasser wird in zwei Speicherbecken bevorratet.

Für die Bewässerung von Farm und Gärten wird ausschließlich konserviertes Regenwasser

eingesetzt. Auf dem Wohngelände werden Stützmauern errichtet und bepflanzt. Sie verhindern,

dass kostbare Erde weggeschwemmt wird.

 

Ministaudamm, Rohrleitungen, Pumpanlagen und Stützmauern werden regelmäßig gewartet.

Die Brunnen werden vor dem Monsun alljährlich gereinigt und die Regenspeicher nach Bedarf neu

ausgehoben.

Der Grundwasserspiegel rund um das Kinderdorf hat sich mittlerweile so sehr gehoben, dass alle Brunnen

wieder aktiv sind und fast ganzjährig Wasser führen.

 Als der Bundesstaat Maharashtra 2015 unter großer Dürre stöhnte, war im Kinderdorf´Naya

Jivan`noch genug Wasser vorhanden, um Tiere und Gärten zu versorgen.

 

 

 

Das Mädchenheim´Anand Niwas`/ Shevgaon

liegt auf dem Dekkan-Hochplateau. Dort fällt der Monsunregen meist nur sehr spärlich und es herrscht oft große Wassernot.

 

 2013

Um Abhilfe zu schaffen, wird auf dem Geländes des Mädchenheims ein reißfestes Regenauffangbecken installiert, dazu Regenrinnen, die das Regenwasser von den Dächern in das Speicherbecken ableiten.

Um der Verdunstung und Gefahren entgegen zu wirken und zu verhindern, dass Laub hineinfällt, wird das Wasserbecken mit einem Netz bedeckt.

Die Rohrleitungen sind temperaturbeständig, Sauren- und Laugenfest und werden alljährlich gewartet.

 

 

 

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ProjekteUmwelt19dGesundheitszentrum ´Mukhta Jivan`/ Velholi/ Maharashtra

Gesundheitszentrum ´Mukhta Jivan`/ Velholi/ Maharashtra

Stationäres Zentrum für ca. 300 Alte, Lepra- und AIDS-Kranke

Ambulanz für Hautkrankheiten 

Unterkunft für rehabilitierte, ehemalige Leprapatienten, die von den Familien ausgestoßen wurden

Ausbildungsstätte für den Ordensnachwuchs

 

1997

Das Gelände von ´Mukhta Jivan`hat mehrere Erhebungen, Plateaus und Senken mit felsigem Untergrund. Die Senken dienen  als natürliche Wasserkammern. Ein bereits vorhandener Damm grenzt diese natürlichen Wasserspeicher ein, 3 Brücken machen die Senken passierbar. Ein Kanal, gespeist aus einem nahen Stausee, sorgt für die Farm-Bewässerung.

 

2010   Der Kanal wird umgeleitet zur Versorgung der Wirtschaftsmetropole Mumbai.

2011   Es kommt zu großem Wassermangel, infolge dessen der Eigenanbau fast zum Erliegen kommt.

Dazu kommt, dass das Fundament des vorhandenen Damms brüchig und ausgewaschen ist und nicht mehr in der Lage, das Regenwasser aufzuhalten.

Das Regenwasser versickert sehr rasch und die Felder versteppen.

 

2012-14

Das Fundament und die Wände des alten Dammes werden saniert und mit Eisen und Beton verstärkt.

Drei Senken im Gelände werden umgebaut zu Wassersammelbecken.

Ehemalige Brücken, die über die Senken führen, werden zu Ministaudämmen umgebaut.

Die Dämme werden mit Schlitzen und mechanisch verschließbaren Rolltoren ausgestattet und die Ränder der Speicherbecken mit Steinwällen befestigt.

Der Aushub wird auf felsigen Untergrund aufgeschüttet zum Anbau von Gemüse.

Die unterirdischen Wasserkammern füllen sich allmählich wieder auf durch das langsame Versickern des Wassers.

Inzwischen führt der Hauptbrunnen ganzjährig Trinkwasser. Es muss kein Trinkwasser angekauft werden.

 

 

 

 Sonnenenergie

 

 ProjekteUmwelt21

2009 - 2018

14 Hilfszentren in den Bundesstaaten Mahrarashtra, Uttar Pradesh, Madhya Pradesh, Jharkand und West-Bengalen erhalten Solartechnik zur Erzeugung von Strom und Warmwasser.

 

´Naya Jivan` / Asangaon                (Maharashtra)                     

´Sneha Giri`/ Karajgaon                 (Maharashtra)                     

´Anand Niwas`/ Shevgaon              (Maharashtra)                  

´Mariam Seva Sadam`/ Dapada      (Maharashtra)

´Anand Vihar`/ Tilak Nagar             (Maharashtra)

´Asha Niketan`/ Jalapiguri              (West-Bengalen)               

´Sneha Dhara`/ Khora                    Delhi                                     

´Deepanjali`/ Ranchi                      (Jharkand)  

´Sneha Deep`/ Varanasi                  ( Uttar Pradesh)

´Prem Ashram`/ Dumrikhas             (Uttar Pradesh)

´Mariam Seva Ashram`/ Jignara       (Uttar Pradesh)       

´Asha Kiran`/ Madanpur                  (Madhya Pradesh)

´Vimlalaya`/ Ghughri                       (Madhya Pradesh)

´Asha Sadan´/ Waliv                        (Masharashtra)


 

"Das kalte Wasser setzt den Kindern in den kalten Monaten sehr zu. Oft sind sie erkältet. Die Kinder scheuen Körperpflage mit kaltem Wasser. Manchmal sammeln sie trockene Blätter ein und wir erwärmen das Wasser. Brennholz ist sehr teuer, denn in dieser Gegend gibt es fast keinen Baumbestand. Bäume dürfen in vielen Gegenden auch nicht gefällt werden. Es gibt ohnehin nur wenig Bäume. Solarenergie ist eine natürliche Quelle und immer vorhanden", Sr. Daisy im Norden.

 

"Viele Menschen kommen mit Schlangenbissen in die Krankenstation. Die Behandlung bei Nacht ist sehr kompliziert, da oft bei Kerzenlicht behandelt werden muss", Sr. Daisy.

"

"Strom fällt in ländlichen Regionen häufig aus. Die Mädchen der oberen Klassen brauchen aber auch die Abendstunden, um zu lernen. Ventilatoren helfen überdies, die Aufmerksamkeit der Kinder zu stärken", Sr. Shanta, Naya Jivan.

 

Gesundheit und Schulleistungen profitieren sehr davon.

 

Die häufigen Stromausfälle sorgen dafür, dass sich die Kinder in der Dunkelheit oft sehr fürchten.

 

 ProjekteUmwelt10

Die Kinder freuen sich sehr über Licht und Warmwasser.

 

Die Strom-Ersparnisse wirken sich positiv aus auf die Haushaltskassen.

 


 

 

ProjekteUmwelt22

 


 

Schwester Smruti im Mädchenheim ´Anand Niwas`/ Shevgaon ist sehr glücklich über die Solarleuchten.

"Bislang hatten wir nur Ölfunzeln, wenn der Strom mal wieder ausfiel", Sr. Smruti.

Die Wasserpumpe wird ebenfalls über Solarstrom bedient.

Boden, Wände, Dach, Halterungen für Geräte und Leitungen des Pumpenhauses werden unter dem Gesichtspunkt von Sicherheitsgründen erneuert.

"Wir sind sehr froh über die Solarpumpe. Unser Transformator hat desöfteren gebrannt", Sr. Smruti.

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Umweltingenieur Dr. Ajit Gokhale stellt für jeden Raum 2 Solar-Leuchten zur Verfügung.

"Mit Solarlampen können sich die Kinder bei Dunkelheit besser orientieren. Sie haben nun weniger Angst", Sr. Smruti.


 

 

 

 

 Biogas

 

 

Im Mädchendorf´Naya Jivan` werden bis 2003 die Mahlzeiten ausschließlich mit Feuerholz auf offenen Feuerstellen zubereitet. Das führte häufig zu Schädigungen der Atemwege und hin und wieder auch zu Rauchvergiftungen und Vrebrennungen.

 

2003

Aus dem Schulfest-Erlös der Johann-Peter-Hebel Schule Gundelfingen wird eine Biogas-Anlage installiert.

Ein Arbeiter bringt allmorgendlich den Stallmist zur Anlage.

Der tägliche Tee wird mit Hilfe von Biogas zubereitet.

 

In Planung

Die Biogasanlage muss überholt werden.

 

 

 

 

 

 

Tröpfchenbewässerung

 

 

Jedem Kind ein Bäumchen", das hatten Kinder der Johann-Peter-Hebel Schule Gundelfingen beim Schulfest 1999 auf Plakate gemalt.

 

Im Mädchenheim´Naya Jivan`sind sehr viele Bananenstauden und Mangobäume angepflanzt worden.

 

 

   

1999- 2017

Es werden fortzu Obst- Bäumchen angepflanzt.

Die Obstbäume werden individuell bewässert mittels Tröpfchenbewässerung.

 

 

 

 

 Aufforstung

 

 

2008 - 2018

 

In ´Naya Jivan`werden Umwelterziehung und umweltfreundliche Maßnahmen gefördert.

Es werden nicht nur Mülleimer aufgestellt, gemeinsam werden Teakbäumchen angepflanzt.

 

 

2017

Pflanzung von 50 Bäumchen - anlässlich des 50-jährigen Gründungsjubiläums.

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2018

Stuttgarter Schüler pflanzen Bäumchen beim Besuch des Mädchenheims Naya Jivan im Januar 2018.

Die Bäumchen wachsen schnell. Sie halten ein wenig Lärm und Gestank der Autobahn (Mumbai - Delhi) ab.

Diese Autobahn ist eine der meist befahrenen Autobahnen Indiens. Sie führt direkt vor dem Eingang des Kinderdorfes vorbei.